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Gesund arbeiten mit Männern

© MEN

Worum geht es?

Die ständig steigenden Belastungen am Arbeitsmarkt der zugehörige Leistungsdruck ein ungesunder Lebensstil, psychosoziale Belastungen und die damit verbundenen Leistungsminderungen und Krankenstände am Arbeitsplatz führen dazu, dass es immer wichtiger wird die Gesundheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz und im Betrieb zu fördern.

Vor allem sozial benachteiligte Zielgruppen bzw. Personen in Niedriglohnbranchen sind dabei besonders von gesundheitlichen Belastungen gefährdet. Dazu kommt dass gerade Männer – die häufig einen riskanten Lebensstil pflegen- im Kontext von Arbeit sehr gut für Gesundheitsthemen zu sensibilisieren sind. Hier ist es wichtig im Rahmen einer geschlechts- und kultursensiblen Männergesundheitsförderung sensibel auf die Bedürfnisse der arbeitenden Männer einzugehen um sie erreichen und etwas bewegen zu können.

Für wen ist das Angebot?

Dass Projekt: „Gesund Arbeiten mit Männern“ konnte dank des Erfolges von FEM Süd mit ihrem Projekt: „Gesund arbeiten ohne Grenzen“ (LINK DAZU) seit 2011 gestartet und dank der finanziellen Kostenübernahme und Kooperation der Generaldirektion des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) fortlaufend ermöglicht werden. Das Angebot richtet sich an Männer in Niedriglohnbranchen und wird für Mitarbeiter in Spitälern sowie Pflegeeinrichtungen durchgeführt und Berufsgruppen wie z.B. Krankenträgern, Reinigung und Küchenpersonal angeboten. Durch diese vieljährige Erfahrung konnte das Konzept ständig weiterentwickelt werden um es auch anderen Berufsbranchen anbieten zu können.

Was wird angeboten?

Das Projekt baut auf dem betrieblichen Gesundheitsförderungszyklus auf, wobei das Besondere ist, dass alle Schritte gendersensibel durchgeführt werden:

  • Einrichten der Steuerungsgruppe für die Lenkung des Prozesses
  • Männerspezifische Start-Up Veranstaltungen zur Bewerbung und Bekanntmachung des Projektes
  • Befragung der Zielgruppe mittels einem mehrsprachigen „Männerfragebogen“ zu Gesundheit und Arbeit.
  • Einrichtung und Durchführung von interkulturellen „Männerwerkstätten“ mit der Zielgruppe. Hier werden die Männer empowert gemeinsam mit mehrsprachigen Moderatoren des MEN ihre  spezifischen Gesunderhalter und Belastungen am Arbeitsplatz zu benennen sowie ihre konkreten Lösungsvorschläge als Experten abzuleiten

Im weiteren Prozess werden maßgeschneiderte Angebote auf der Verhältnisebene (z.B. Anpassung von Arbeitsmaterial, Verbesserung von Kommunikationsprozessen) und Verhaltensebene („Männerkurse“ wie z.B. „Rezeptmeister“, „Starker Rücken“) bedarfsgerecht entwickelt.

Was ist das Ziel?

Das Ziel von „Gesund Arbeiten mit Männern“ ist es durch eine kultur- und geschlechtssensible Männergesundheitsförderung die Ressourcen der arbeitenden Männer zu aktivieren und partizipativ mit ihnen als Experten am Arbeitsplatz ihre Resilienz (psychische Widerstandsfähigkeit) und Gesundheitskompetenz zu stärken. Dieses wird durch die Maßnahmen auf Verhaltens- und Verhältniseben realisiert-wobei stets der Genderaspekt berücksichtigt wird.

Was ist besonders?

So wird die Entwicklung einer gesundheitsförderlichen Kultur auch nach dem Projektende weiter unterstützt.

FördergeberInnen: Wiener Krankenanstaltenverbund
Projektlaufzeit: Seit 2011
Ansprechperson: Mag. Florian Reiterer (MEN)
florian.reiterer@extern.gesundheitsverbund.at


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Wiener Gesundheitsverbund – Klinik Favoriten
Kundratstraße 3, 1100 Wien
Telefon: +43 1 60191 – 5454
E-Mail: kfn.men@gesundheitsverbund.at

Terminvereinbarung

Montag: 09:00 – 13:00 Uhr
Mittwoch: 09:00 – 13:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 – 13:00 Uhr